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Missio-Truck 2017

„Fliehen müssen stellt das Leben auf den Kopf und zieht dir den Boden unter den Füßen weg.“

In der Ausstellung werden beispielhaft Handlungsmöglichkeiten kirchlicher Partner in den betroffenen Regionen dargestellt: Soforthilfe, Empowerment, Traumaarbeit und Eingliederung in die Gesellschaft. Dabei steht die Lebensleistung von Flüchtlingen, auch in widrigen Lebensumständen Würde zu bewahren, zu lernen und die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen, im Mittelpunkt. Weiterhin wird die Situation von Flüchtlingen in Deutschland thematisiert sowie Handlungsmöglichkeiten für Besucherinnen un Besucher.

Missio-Truck an unserer Schule

Millionen Menschen fliehen weltweit vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Trockenheit, Katastrophen, Perspektivlosigkeit und Hunger. Dennoch ist das Schicksal der Mehrheit von Flüchtlingen weit entfernt vom Alltag der meisten Jugendlichen in Deutschland. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Besucherinnen und Besucher durch die multimediale Ausstellung im Missio-Truck für die Ausnahmesituation Flucht sensibilisiert. In ganz Deutschland ist der Truck unterwegs.

Am 4. und 5. September parkte der Missio-Truck des katholischen Missionswerks an unserer Schule. Die Schülerinnen der achten und zehnten Klassen, die Neuner waren im Praktikum, erhielten viele Informationen über die Ursachen von Flucht. In Zweiergruppen ging es durch den Truck. Beim Gang durch den großen Lastwagen konnten die Mädchen in kleinen Räumen an verschiedenen Stationen die Ängste und Nöte der Flüchtenden nachspüren.

„Was können wir tun?“ stand als Frage am Schluss. Zum Beispiel alte Handys zum Recyceln in Sammelboxen geben. Denn das für Handys benötigte Coltan ist ein seltener Rohstoff um den es immer wieder Bürgerkriege gibt, welche die Menschen zum Verlassen ihrer Heimat zwingen.