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„Close your eyes and make a wish” – Abschlussfeier im Zeichen der Pusteblume

Schönstätter Marienschule entlässt Zehntklässlerinnen

„Close your eyes and make a wish” – dieses Motto gab die Schönstätter Marienschule den 96 Abschlussschülerinnen mit auf ihren Weg in die Zukunft.

Der Festtag begann mit einem Gottesdienst in der St. Remigiuskirche. Hier stand das Symbol der Pusteblume als Wunscherfüller im Fokus und Kanonikus Matthias Rump lud die anwesenden Gäste in seiner Predigt dazu ein, dankbar auf das zu blicken, was war und auch einen Blick auf die Wünsche für die Zukunft zu werfen. In einer kleinen Aktion notierten die Abschlussschülerinnen Wünsche für den neuen Lebensabschnitt, die im Anschluss an den Gottesdienst in einer Feuerschale auf der Sportwiese der Schule verbrannt wurden.

Der anschließende Festakt mit feierlicher Zeugnisübergabe fand in der Aula der Mädchenrealschule statt. Schulleiter Achim Brunsbach begrüßte die Festgäste und beglückwünschte die Entlassschülerinnen zu ihrem erfolgreichen Abschluss – 83% der Schülerinnen erreichten den Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe.

Auch der stellvertretende Bürgermeister Herr Fellerhoff gratulierte dem Abschlussjahrgang im Namen der Stadt Borken zum absolvierten Schulabschluss.

In seiner Festrede griff Schulleiter Achim Brunsbach das Motto auf und erinnerte sich, die Gäste und besonders die Abschlussschülerinnen daran, wie es früher war, wenn man sich etwas wünschte. Gesichtete Sternschnuppen und das Auspusten von Geburtstagskerzen versprachen das Erfüllen von Wünschen. Realistischer seien jedoch die Wünsche, die man sich erarbeiten müsse, Ziele, die man sich setze. Eines dieser Ziele verfolgten die Schülerinnen innerhalb der vergangenen sechs Jahre an der Schönstätter Marienschule, welches nun mit dem Abschlusstag erreicht wurde: der erfolgreichen Schulabschluss.

Achim Brunsbach bedankte sich bei den Eltern, die ihre Töchter auf diesem Weg begleiteten und dabei auch die Schule vielfältig unterstützten. Für die verantwortungsvolle Arbeit mit den Schülerinnen dankte er dem Kollegium der Schönstätter Marienschule. Zudem nutzte er die Gelegenheit sich dafür zu bedanken, in seinem ersten Jahr als Schulleiter gut aufgenommen worden zu sein.

„Ich wünsche euch, dass ihr nicht zögert oder wankt, aus Angst davor, zu stolpern, sondern dass ihr zuversichtlich losgeht. Dass ihr euch eurer Chancen und Möglichkeiten bewusst seid und das Beste für euch herausholt, wo immer ihr am Ende steht“, wünschte Achim Brunsbach den Abschlussschülerinnen für ihren weiteren Lebensweg.

Schwester Marisa Spickers richtete stellvertretend für den Schulträger das Wort an die Abschlussschülerinnen. Sie gab ihnen drei Wünsche mit auf den Weg. „Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, wo du dich gerade befindest“, zitierte sie Theodor Rooseveltund wünschte damit den Abschlussschülerinnen, dass sie aus dem bisher Gelernten, den gemeinsamen Erfahrungen und ihren Talenten etwas Großes für ihr Leben schaffen. Zudem wünschte sie, dass die Entlassschülerinnen sich Ziele setzen und diese in kleinen Schritten verfolgen, um auf ihrem Weg erfolgreich zu sein. Dabei möge Maria die Schülerinnen weiter als Brücke zu Gott begleiten.

Weitere Glückwünsche überbrachte die Schulpflegschaftsvorsitzende Frau Südholt.

Die Amtierende Schülersprecherin Annika Ziemski trug einen humorvollen Rückblick ihrer Zeit an der SMS vor und kam zu dem Schluss, dass es eine gute Schulzeit war, auf die sie und ihre Mitschülerinnen dankbar zurückblicken. Sie übergibt ihr Amt an Sina Sundrum.

Mit Theater, Tanz und Musik gestalteten die engagierten Schülerinnen verschiedener Arbeitsgruppen ein buntes Programm. Emotionaler Höhepunkt war der Rückblick auf die sechs vergangenen Schuljahre des Abschlussjahrgangs in Bildern und Videos in den „Lach- und Sachgeschichten der SMS“.

 

Foto: Stephanie Koppelle