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Abschluss 2020

„Wer weiß, was uns blüht…" –  Abschluss an der Schönstätter Marienschule

Schönstätter Marienschule entlässt Zehntklässlerinnen

 

„Wer weiß, was uns blüht…"Dieses Motto gab die Schönstätter Marienschule ihren 104 Entlassschülerinnen am Mittwoch mit auf ihren weiteren Weg.

Der aufgrund des Coronavirus‘ etwas andere Festtag – es fanden zwei Entlassfeiern nacheinander statt – begann mit einem Wortgottesdienst unter diesem Motto in der St. Remigius Kirche. Kanonikus Rothe stieg in seiner Predigt in das Thema ein und verglich den Weg zum Schulabschluss und die Entwicklung der Schülerinnen mit dem Wachsen einer Sonnenblume, die Jesus Christus als Wurzel trägt und die die Schülerinnen mit ihrer gereiften Persönlichkeit zum Blühen bringen.

Im Anschluss daran fand ein kleiner Festakt mit Zeugnisübergabe in der Kirche, in der auch der erste Schultag vor sechs Jahren für die Schülerinnen mit einem Gottesdienst startete, statt und somit schloss sich der Kreis.

Schulleiter, Michael Grevenbrock, gratulierte den Zehntklässlerinnen, von denen 85% einen Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe erhielten, im Namen der ganzen Schule zu ihrem Abschluss. Zudem dankte er den Eltern für ihr Engagement und die vielfältige Unterstützung des schulischen Lebens. Auch dem Lehrerkollegium der Schönstätter Marienschule sprach der Schulleiter seinen Dank aus.

In seinen Worten erinnerte sich Michael Grevenbrock an eine Begegnung mit einer Fünftklässlerin, die ihm einst am ersten Schultag ihre neue und noch leere Schultasche zeigte. Sein Hinweis darauf, dass sich die Tasche mit der Zeit füllen würde, bewahrheitete sich auch sinnbildlich im Laufe der sechs Jahre bis zum Abschlusstag. „In dieser unsichtbaren Schultasche ist euer ganzer kostbarer Wissens- und Erfahrungsschatz enthalten. Darauf könnt ihr setzen, in euren weiteren  Ausbildungsjahren vertrauen und bestimmt darauf aufbauen“, ermutigte der Schulleiter die Abschlussschülerinnen und verabschiedete sie dem Motto entsprechend in eine blühende Zukunft.

Stellvertretend für den Schulträger richtete anschließend Schwester Marisa Spickers herzliche Glück- und Segenswünsche an die Abschlussschülerinnen. „Das Leben wartet, die Saat, die ausgestreut wurde, will entfaltet werden und Früchte tragen“, nahm sie die Schülerinnen mit ins Bild der Gärtnerin ihres Lebens.

Für die gemeinsame Schulzeit bedankte sich als Letztes Nele Baier, die Schülersprecherin, die wehmütig auf die letzten Wochen der Abschlussklassen blickte und trotz vieler Entbehrungen doch auch Positives an der Corona-Zeit finden konnte. Am Ende steht der erfolgreiche Abschluss.

Mit einem emotionalen Höhepunkt, dem traditionellen Rückblick in Fotos und Videos auf die vergangenen sechs Schuljahre der Schülerinnen, endete die Abschlussfeier.