"Bleib am Ball - Spiel dein Spiel des Leben"

Bild: Stephanie Koppelle

Schönstätter Marienschule entlässt Abschlussschülerinnen

„Bleib am Ball – Spiel dein Spiel des Lebens“, so lautete das Motto des diesjährigen Abschlussjahrgangs der Schönstätter Marienschule.

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst begann dieser besondere Tag in der St. Remigiuskirche.
Der anschließende Festakt mit feierlicher Zeugnisübergabe fand in der Aula der Realschule statt. Schulleiter Achim Brunsbach begrüßte die Festgäste und beglückwünschte die 99 Entlassschülerinnen zu ihrem erfolgreichen Abschluss – 63  Schülerinnen erreichten den Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe.

Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Borken Birgitta Niehoff-Elsing gratulierte dem Abschlussjahrgang ebenfalls zum absolvierten Schulabschluss.

Schulleiter Achim Brunsbach reflektierte die Schulzeit der Abschlussschülerinnen und legte in seiner Festrede das Motto sportlich aus. „Euer Motto passt hervorragend zu diesem Anlass: „Bleib am Ball – Spiel dein Spiel des Lebens.“ Das klingt nach Sport – nach Bewegung, Teamgeist und Ausdauer. Im Kern ist es aber eine Einladung, das eigene Leben nicht von der Seitenlinie aus zu betrachten, sondern mitzuspielen: Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen, dranzubleiben.“ Am Ball zu bleiben bedeute nicht immer gewinnen zu müssen, sondern die Wege so zu gehen, wie sie sind. Durchzuhalten, wenn es mal schwer ist, Umwege zu gehen, wenn sie nötig sind. „Nichts ist so beständig wie der Wandel“, zitierte Brunsbach in diesem Zusammenhang das Schulprogramm der SMS und verband diese Feststellung damit, dass das Leben Bewegung und dass der Abschluss kein Ende ist, sondern dass Veränderungen zum Leben dazugehören. Er wies die Abschlussschülerinnen auf die große Chance hin, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es sich wünschen und ohne sich mit anderen zu vergleichen, sondern ihre eigene Rolle zu erkennen und einzubringen. Für den Lebensweg brauche man auch ein gutes Team, das einen auf dem Weg begleitet. Er dankte an dieser Stelle den Eltern für die Unterstützung ihrer Töchter und ihr vielfältiges Mitwirken in den unterschiedlichsten Gremien der Schule. Auch dankte der Schulleiter dem Kollegium der Schönstätter Marienschule für die gute und verantwortungsvolle Arbeit mit den Schülerinnen. Abschließend gratulierte Achim Brunsbach den Absolventinnen zu ihrem Schulabschluss und stellte fest: „Ihr verlasst jetzt unser Spielfeld Schule. Aber ihr geht nicht ins Leere. Ihr nehmt Wissen, Erfahrungen, Beziehungen und hoffentlich die Gewissheit mit: Ich bin nicht allein unterwegs.“

Im Anschluss ergriff Schwester Antonja Schomberg das Wort und gratulierte dem Abschlussjahrgang im Namen des Schulträgers. Sie überlegte getreu dem Motto, was zum Spiel des Lebens dazugehört. Sie ermutigte die Schülerinnen schöpferisch kreativ zu werden und Regeln für die Lebenswelt zu entwickeln, die für sie selbst und auch für andere gelten. Das Leben gemeinsam zu gestalten und seinen Part zu spielen sei wichtig. Zudem bestärkte sie die Absolventinnen darin, den Mut nicht zu verlieren, wenn es mal schwer ist. Es gebe jederzeit die Möglichkeit wieder neu zu beginnen. Pater Kentenich, der Gründer der Schönstattbewegung, beschrieb das Leben als Such- und Versteckspiel mit Gott, auf den wir vertrauen können, dass er uns findet, egal wo wir gerade stehen. Es sei Gott, den wir in unserem Spiel des Lebens brauchen, damit wir die Welt gemeinsam gestalten können. Für den weiteren Lebensweg wünschte sie den Abschlussklassen Gottes Segen.

Ein humorvolles Grußwort richtete die Schulpflegschaftsvorsitzende Jennifer Südholt an die Abschlussschülerinnen und gratulierte ihnen im Namen der Elternschaft zum erfolgreichen Schulabschluss.

Schülersprecherin Leni Langela erinnerte sich in ihrer Rede liebevoll an die gemeinsame Zeit und die vielen schönen Erlebnisse und wertvollen Momente an der Schönstätter Marienschule. Anschließend übergab sie ihr Amt an Paulina Weddeling.

Mit Tanz, Musik, Theater und sportlichen Akzenten gestalteten engagierte Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm. Höhepunkt der Abschlussfeier war der traditionelle Rückblick in Bildern auf die sechs vergangenen Schuljahre des Abschlussjahrgangs.