„You take the girls out of the school, but not the school out of the girls!” Dieses Motto wählte der diesjährige Abschlussjahrgang für seinen Schulabschluss und wurde nun feierlich von der Schönstätter Marienschule verabschiedet.
Mit einem gemeinsamen Gottesdienst begann dieser besondere Tag in der Schönstatt-Au.
Der anschließende Festakt mit feierlicher Zeugnisübergabe fand in der Aula der Realschule statt. Schulleiter Achim Brunsbach hieß die Festgäste willkommen und beglückwünschte die 94 Entlassschülerinnen zu ihrem erfolgreichen Abschluss – 81 von ihnen erreichten den Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe.
Auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Borken Claudia Biela gratulierte dem Abschlussjahrgang zum absolvierten Schulabschluss.
Schulleiter Achim Brunsbach stellte in seiner anschließenden Festrede die oft gestellte Frage „Wer bin ich?“ in den Mittelpunkt. In Bezug auf die Abschlussschülerinnen reflektierte er das bereits Erreichte sowie die Wünsche, Träume und Ziele der Absolventinnen und stellte fest, dass die Antwort auf die Frage ein lebenslanger Prozess des Lernens und Weiterentwickelns sei und jede das erreichen könne, was sie sich vorstelle. Er dankte den Eltern für die Begleitung ihrer Töchter und ihr vielfältiges Mitwirken in den unterschiedlichsten Gremien. Auch dankte Achim Brunsbach dem Kollegium der Schönstätter Marienschule für die gute und verantwortungsvolle Arbeit mit den Schülerinnen. „Tragt die Schule, diesen besonderen Ort und die Menschen, die euch begleitet haben, in euch. Denkt bei euren zukünftigen Entscheidungen an die Lektionen und Werte, die ihr hier gelernt habt. Denn sie können richtungsweisend durch das Leben führen“, gab der Schulleiter den Abschlussschülerinnen mit auf den Weg und wünschte ihnen alles Gute für ihre Zukunft.
Im Anschluss richtete Schwester Marisa Spickers das Wort an den Abschlussjahrgang und gratulierte im Namen des Schulträgers. „Man lernt für das Leben, nicht für die Schule!“, zitierte sie einen Satz, den die Abschlussschülerinnen sowie wohl auch alle Anwesenden schon einmal gehört haben. In Bezug zum Motto führte sie aus, dass man in Schule neben der Bildung auch fürs Leben geprägt werde und Werte mitnehme, die bleiben. Wichtig sei, keine Kopie zu werden, sondern ein Original zu sein, wie es einst Pater Kentenich feststellte. Eigenständigkeit und Originalität haben die Schülerinnen mit der Zeit an der Schönstätter Marienschule entwickelt und können nun das Klima der Welt mit ihren Fähigkeiten und Begabungen positiv gestalten. „An der SMS werden keine Kopien ausgegeben, sondern nur Originale!“, betonte Schwester Marisa Spickers und wünschte damit den Absolventinnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.
Ein weiteres Grußwort richtete die stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende Jennifer Südholt an die Abschlussschülerinnen und gratulierte ihnen im Namen der Elternschaft zum erfolgreichen Schulabschluss.
An die vielen schönen Erlebnisse und Abenteuer an der Schönstätter Marienschule erinnerte sich die Schülersprecherin Eva Rademacher in ihrer Abschlussrede zurück und übergab anschließend ihr Amt an Mailin Schweers.
Mit Tanz, Musik und sportlichen Akzenten gestalteten engagierte Schülerinnen der Tanz-AG, der Theater-AG, der Schulband und der Turn-AG ein abwechslungsreiches Programm. Höhepunkt der Abschlussfeier war die traditionelle Foto-Präsentation: ein emotionaler Rückblick auf die sechs vergangenen Schuljahre des Abschlussjahrgangs.
