„Das Leben ist Bewegung. Bewegung ist Leben“

Foto: Heike Naporra

„Das Leben ist Bewegung. Bewegung ist Leben.“ So lautete das Motto des diesjährigen Abschlussjahrgangs der Schönstätter Marienschule.

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst begann dieser besondere Tag auf der Schönstatt-Au und Kanonikus Matthias Rump sowie einige Schülerinnen stellten dar, dass nun ein Schritt raus aus der Schule in etwas Neues käme. Neue Situationen und Herausforderungen, die Gott begleite auch Rückenwind und Gegenwind gehörenten zum Neuanfang dazu, der durch ein kleines Feuerwerk symbolisiert wurde.

Der anschließende Festakt mit feierlicher Zeugnisübergabe fand in der Aula der Mädchenrealschule statt. Schulleiter Achim Brunsbach begrüßte die Festgäste und beglückwünschte die 93 Entlassschülerinnen zu ihrem erfolgreichen Abschluss – 70  Schülerinnen erreichten den Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe.

Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Borken Claudia Biela gratulierte dem Abschlussjahrgang zum absolvierten Schulabschluss.

Schulleiter Achim Brunsbach griff in seiner Festrede das Motto auf, welches viel Neugierde, Lebensfreude und Tatendrang ausstrahle. Er reflektierte die Schulzeit der Schülerinnen, was sie alles in Bewegung gesetzt haben, um nun am Ziel - dem Schulabschluss - anzukommen. Er dankte den Eltern für die Begleitung ihrer Töchter und ihr vielfältiges Mitwirken in den unterschiedlichsten Gremien. Auch dankte Achim Brunsbach dem Kollegium der Schönstätter Marienschule für die gute und verantwortungsvolle Arbeit mit den Schülerinnen.
Er betonte in seinen Worten zudem, dass der Weg das Ziel sei und die Bewegung der Inhalt. „Liebe Abschlussschülerinnen, ihr seid nun am Ziel und zugleich steht ihr wieder am Anfang, vor dem ersten, neuen Schritt – wie vor sechs Jahren. Und bedenkt, wie Albert Einstein sagte: „Das Leben ist wie Fahrradfahren, um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben.“ Mit diesen Worten schickte er die Absolventinnen in eine „bewegte“ Zukunft.

Im Anschluss ergriff Schwester Marisa Spickers das Wort und gratulierte dem Abschlussjahrgang im Namen des Schulträgers. Sie bezog sich in ihrer Rede auf den roten Faden, der auf der Einladung zu erkennen war und verschiedene Lebensstationen symbolisierte, die die Schülerinnen bereits durchlaufen haben und noch gestalten werden. Wachsen sei immer ein Prozess, der von innen käme und gute Bedingungen dafür haben die Schülerinnen in den letzten Jahren an der Schönstätter Marienschule gehabt, um ihre Talente und Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten. Sie nahm die Festgäste mit in das Bild eines Pendels, welches nur schwingen könne, wenn es Halt habe. Übertragen auf das Leben bedeute dies, Halt durch Menschen, die begleiten, die Eltern, die Familie, den Freundeskreis und durch ein Ziel, das man vor Augen habe. „Der verlässlichste Halt jedoch liegt in Gott, unserem Schöpfer. Wir müssen immer wieder das Band zu ihm knüpfen. Die Bindung und Befestigung nach oben schenkt uns die rechte Freiheit, damit unser Leben sich entfalten kann, denn Bewegung ist Leben.“, so Schwester Marisa Spickers. Sie wünschte den Absolventinnen für ihr weiteres Leben, dass alle Bewegung zu gutem Leben werde, weil ein starkes Band nach oben halte.

Ein weiteres Grußwort richtete die stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitztende Simone Klapsing an die Abschlussschülerinnen und gratulierte ihnen im Namen der Elternschaft zum erfolgreichen Schulabschluss.

Die Schülersprecherin Sina Sundrum erinnerte sich in ihrer Abschlussrede an die vielen schönen Erlebnisse an der  Schönstätter Marienschule und übergab anschließend ihr Amt an Eva Rademacher.

Mit Tanz, Musik und sportlichen Akzenten gestalteten engagierte Schülerinnen der Tanz-AG, Schulband und der Turn-AG ein abwechslungsreiches Programm. Emotionaler Höhepunkt der Abschlussfeier war der multimediale Rückblick auf die sechs vergangenen Schuljahre des Abschlussjahrgangs.